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18. April 1934

Am 18. April 1934 tritt die neue Dienstvorschrift für den Kreisfeuerwehrverband der Stadt Bottrop in Kraft:

Die Dienstvorschrift wird in Auszügen demnächst hier veröffentlicht.

25. August 1935

Der Löschzug V Bottrop-Vonderort wird als sog. Halbzug gegründet. Kommissarischer Löschzugführer wird Anton Heun vom Löschzug II.

29. September 1935

Am 29. September 1935 ist der offizielle Gründungstag des Löschzuges IV. Bottrop-Fuhlenbrock. Die kommissarische Führung übernimmt der Löschmeister Paul Hötten vom Löschzug III (Eigen). Der Löschzug IV wird vorläufig in einem Raum der Ludgerusschule untergebracht.

November 1935

Neuer kommissarischer Löschzugführer im Löschzug Vonderort wird Wilhelm Gärtner vom Löschzug I

März 1936

Der Grundstein zu dem Gerätehaus nebst Steigerhaus an der Sandstraße (IV. Löschzug) wurde gelegt.

7. Juli 1936

Dem III. Löschzug wurde das auf dem Hofe der Schule Eigen III neuerbaute Gerätehaus nebst Steigerhaus an der Sandstraße feierlichst übergeben. Bei dieser Gelegenheit wurden die Feuerwehranwärter der Wehr vereidigt.

30. Juli 1936

Nach erfolgreichem Lehrgang an der Provinzialfeuerwehrschule in Münster wurde Franz Kruczek zum Löschzugführer ernannt.

3. August 1936

Aus den eigenen Reihen des Löschzuges Bottrop-Fuhlenbrock wird Brandmeister Bernhard Koppenburg zum ersten Löschzugführer des Löschzuges IV ernannt.

26. und 27. September 1936

In Paderborn fand der Provinzialfeuerwehrtag statt. Hieran nahmen 68 Feuerwehrleute aus Bottrop teil.

24. Mai 1937

Am 24. Mai 1937 fand die Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Bottrop statt. Bei dieser Gelegenheit konnte Th. Sporkmann das vom Führer und Reichskanzler Adolf Hitler gestiftete Reichsfeuerwehrehrenzeichen II. Stufe feierlich überreicht werden.

15. Juli 1937

Vom Oberbürgermeister Dr. Graf v. Stosch wurden für sämtliche Löschzüge Probealarme durchgeführt. Für die Leistungen fand der Oberbürgermeister lobende Anerkennung.

30. Januar 1938

Der Grundstein bzw. die Urkunde zum Gerätehaus im Stadtteil Vonderort (V. Löschzug) wurde gelegt.

1. April 1938

Auf dem Hofe der Hauptwache fand ein Appell anläßlich der Eingliederung der Ostmark statt.

15. April 1938

Der Oberbürgermeister überreichte dem Löschmeister Tenter das vom Führer und Reichskanzler gestiftete Reichsfeuerwehrehrenzeichen II. Stufe

27. April 1938

Das Personal des Bahnhofs Bottrop-Süd wurde im Feuerlöschdienst unterwiesen.

9. Mai 1938

Das Gerätehaus nebst Steigerturm des IV. Löschzuges (Fuhlenbrock) wurde seiner Bestimmung übergeben.

21. Mai 1938

Die Alarmbereitschaft der Löschzüge an Sonn- und Feiertagen gemäss Runderlass des Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei im RMdJ. vom 18.05.1938 wurde angeordnet und durchgeführt.

30. August 1938

Am Tage der Wiederkehr der Nationalen Erhebung versammelten sich die Führer und Mannschaften der Feuerwehr zu einer gemeinsamen Feier in der Berufsschule.

25. November 1938

Die SHD-Kräfte der Feuerwehr und Fahrzeuge wurden durch einen Major der Luftwaffe besichtigt.


1939 muss noch ergänzt werden! 

 

8. April 1940

Für die Metallspende wurde 110 kg Messing, 17 kg Kupfer und 93 kg Zink von der Feuerwehr abge­liefert.

17. April 1940

Auf der Gladbecker Straße 340-348 fand eine Großübung statt. Eingesetzt wurden der schwere Löschzug I und II, der leichte Löschzug I. Für die Wasserförderung über lange Wegestrecken wurde der Schlauchwagen zum Einsatz kommandiert.

20. April 1940

In den Unterkünften der Freiwilligen Feuerwehr wurde anlässlich des Geburtstages des Führers Adolf Hitler eine Morgenfeier abgehalten.

25. April 1940

Auf dem Trappenkamp fand ein Appell der reichseigenen Fahrzeuge statt.

6. Mai 1940

Dem Stadtbaurat Sauer wurde das Dezernat der Feuerwehr übertragen.

10. Mai 1940

Es wurde die Alarmstufe I befohlen. Für die zusätzliche Wasserversorgung wurden die fertiggestellten Löschteiche gefüllt.

13. Mai 1940

Durch den Abschnittskommandeur Major Hummel fand eine Besichtigung aller S.H.D.-Feuerwehr-kräfte statt.

15. Mai 1940

Nachtalarm wurde für den S.H.D. ausgelöst.

16. Mai 1940

Die S.H.D.-Feuerwehr wurde uniformiert.

23. Mai 1940

Die öffentlichen Feuermelder wurden auf Anordnung des Luftgaukommandeurs wieder in Betrieb genommen.

Zweiter Juni 1940

Durch Oberbürgermeister Dr. Graf Stosch wurde die Freiwillige Feuerwehr im Sitzungssaal des Rat­hauses vereidigt.

16. Juni 1940

Die KS-25 (Kraftfahrspritzen) wurden mit Heeresatmern ausgerüstet.

03. April 1941 (Bottrop)

Die Zugführer nahmen an einen besonderen Lehrgang in Gelsenkirchen teil.
 
04. April 1941 (Bottrop)
Oberbrandmeister Kuypers und den Brandmeistern Ramforth und Felske (alle BF) wurde das Lu.-Ehrenzeichen II. Klasse für besondere Verdienste verliehen
 
20. April 1941 (Bottrop)
Die Einheiten der Feuerwehr nahmen anlässlich des Geburtstages des Führers im westf. Hof an einer Feierstunde teil.
 
05. Mai 1941 (Bottrop)
Der Zugführer Gärtner (Löschzug Stadtmitte) schied infolge Untauglichkeit aus der Freiw. Feuerwehr aus und trat zur Reserve-Abteilung über.
 
28. Mai 1941 (Bottrop)
Dem Wasserwerk wurde Mitteilung über die unzulänglichen Druckverhältnisse in den höheren Ortsteilen der Stadt aufgegeben. Worauf der Einbau einer Pumpanlage im Stadtwald veranlaßt wurde.
 
11. Juni 1941 (Bottrop)
Die Saugstellen an den fließenden Gewässern wurden überprüft.
 
18. Juni 1941 (Bottrop)
Der Abschnittskommandeur Major Hummel nahm an einem, nach dem Entwurf des Abteilungsführers, Branding Breuer und mit eigenen Kräften gefertigten Planspiel teil.
 
02. Juli 1941 (Bottrop)
Die zur Fahrschule kommandierten Feuerwehrmänner legten die Prüfung der Klassen 2 und 3 ab.
 
10. Juli 1941
Die II. F.u.E.-Bereitschaft wurde nach Münster zur Löschhilfe kommandiert. Ein Zug der Feuerwehr Bottrop wurde an diesem Tage nach Gladbeck verlegt und übernahm dort den Stadtschutz
 
31. Juli 1941 (Bottrop)
Branding. Breuer wurde vom Regierungspräsidenten in Münster als st.k.Bezirksführer der FF bestellt. In diesem Auftrage wurden als feuerwehrtechnischer Aufsichtsbeamter ca. 100 Betriebe in den Landkreisen Borken, Ahaus, Recklinghausen, Coesfeld, Warendorf, Tecklenburg, Lüdinghausen und Beckum kontrolliert.
 
8. August 1941
Eine besondere Besprechung der Gruppen-, Zug- und Bereitschaftsführer fand unter der Leitung von Oberstltn. Dr. Manskopf in Buer statt.
 
3. September 1941
Die Vereidigung der Feuerwehrmänner fand auf dem Platz der Mittelschule durch Herrn Abschnittskommandeur Major Hummel statt.
 
10. Oktober 1941
Die K-Sirenenfahrer wurden nach dem vom S.AK. festgelegten Plan und Weg in ihre Aufgaben eingewiesen
 
9. November 1941
Der SHD.-Feuerwehrmann Rosenbach starb plötzlich infolge eines Herzschlages in der Unterkunft Mittelschule. Die Beerdigung desselben fand am 13. November 1941 in Essen statt, woran sich 40 Kameraden der Feuerwehr beteiligten.
 
30. November 1941
Die Feuerwehreinheiten nahmen an einer Kundgebung in der Berufsschule teil.
 
5. Dezember 1941
Eine Großübung der Feuerwehr fand mit den übrigen Einheiten des SHD statt, an welcher Oberst Görum teilnahm.
 
15. Dezember 1941
Die Feuerlöschfahrzeuge wurden wöchentlich 6 mal zu Ausbildungszwecken dem SHD-Erg.Batl. zur Verfügung gestellt.
Für die zur Wehrmacht eingezogenen Kameraden der Freiw. Feuerwehr wurden Päckchen gefertigt und zum Versandt gebracht. Für die noch nicht schulpflichtigen Kinder, der eingezogenen Kameraden wurden von den in der Heimat befindlichen, Spielsachen angefertigt, die als Weihnachtsgeschenke zur Verteilung gelangten.
 
24. Dezember 1941
In der Schauburg fand eine Jubelfeier der Polizei statt, woran sich auch die Feuerwehr beteiligte. Am gleichen Tage wurden auch in den Unterkünften abendliche Jubelfeiern veranstaltet.
 
 
9. Januar 1942 und in der folgenden Zeit
Es fand ein starker Personalwechsel mit den SHD.Abteilungen statt. Für die mit den örtlichen Verhältnissen vertrauten Kräfte traten ortsunkundige ein. Hierdurch entstand im Stand der Ausbildung ein Rückschlag, der in dem vorgeschrittenen Alter und in der Ortsunkundigkeit seine Ursache hatte.
 
14. Januar 1942
Branding. Breuer wurde als Fachlehrer für die Prov. Feuerwehrschule in Münster, für die Schulung der Kreisführer für jeden Mittwoch bis zum Schluss des Berichtsjahres verpflichtet.
 
18. Februar 1942
Branding. Breuer erhielt vom Luftgaukommando VI den Auftrag, an den 6 folgenden Freitagen, im Lehrgang für Zug- und Bereitschaftsführer als Fachlehrer zur referieren.
 
2. März 1942
Der stadteigene Sprengwagen gefüllt als Wasserreserve wurde in Bereitschaft gehalten, um bei evtl. eingefrorenen Hydranten an der Brandstelle für den ersten Einsatz Wasser vorrätig zu haben.
 
31. März 1942
Am Schluss des Berichtsjahres bestand die Freiwillige Feuerwehr Bottrop aus 3 Löschgruppen und 3 Kraftspritzengruppen. Alle zusammen bilden die Freiwillige Feuerwehr und sind gleichmäßig auf die einzelnen Stadtteile verteilt. Die Freiwillige Feuerwehr hatte eine Stärke von 103 aktiven Angehörigen und 44 Angehörige der Reserveabteilung. Von den 103 aktiven Angehörigen sind 62 zur Wehrmacht bzw. zum SHD eingezogen. Die aktiven, nicht eingezogenen Angehörigen sind auf Grund besonderer Verfügung als Reservekräfte zum SHD erfasst und stehen zusätzlich in Katastrophenfällen zur Verfügung. Die Angehörigen der HJ-Feuerwehrscharen wurden bei besonderen Anlässen, besonders im Sommer zum Bereitschaftsdienst verpflichtet. Die im Jahre 1940 ausgebildete HJ-Feuerwehrschar, mußte infolge starken Abgangs zur Wehrmacht durch neue Kräfte aufgefüllt werden. Zu den Grundkursen an der Westf. Provinzial Feuerwehrschule in Münster wurden 4 Angehörige der HJ.-Feuerwehrschar entsandt.
 
5. April 1942
Eine Betriebsstörung in der Molkerei Schellberg mußte mit Einsatz schwerer Gasschutzgeräte behoben werden. Eine undichte Amoniakleitung wurde abgedichtet.
 
11. April 1942
Die Krankenwagen der Stadt Bottrop wurden zur Überführung der Kranken aus dem Marienhospital zum Knappschaftskrankenhaus eingesetzt. Die Überführung wurde erforderlich, weil ein Flügel des Marienhospitals durch Bombenabwurf zerstört war.
 
1. Juni 1942
Die Kräfte des SHD wurden in die Luftschutzpolizei überführt
 
17. September 1942
Der Angehörige der HJ-Feuerwehrschar Hugo Schwulera wurde beim Einsatz durch Bombensplitter getötet.
 
7. November 1942
12 Angehörige der Feuerwehr erhielten als Auszeichnung das KVK 2.Kl.m.Schw.
 
8. November 1942
 
57 Angehörige der Feuerwehr nahmen am Schweigemarsch anläßlich des Gedenktages für die Gefallenen der Bewegung teil.
 
7. Dezember 1942
 
Der Feuerwehr wurden 14 Protektoratsangehörige als Feuerlöschkräfte überwiesen.
 
31. Januar 1943
 
Die Bereitschaft nahm an der Kundgebung zum 10. Jahrestag der Machtergreifung durch den Führer teil.
 
Der 12. März 1943
ist einer der schwärzesten Tage in der Geschichte der Bottroper Feuerwehr. Um 20:53 heulen in ganz Bottrop die Luftschutzsirenen. Die erste von zwölf schweren Luftminen, die kurz hintereinander meist auf Straßenkreuzungen detonieren, zerstört die Hauptwasserleitung auf der Essener Straße. Mit einem Schlag ist die Innenstadt ohne Wasser – und ihr Schicksal besiegelt. Ein wahrer Regen von Brandbomben wird über dem Stadtgebiet und besonders über der City abgeladen. Als erstes steht das Rathaus in Flammen. Doch hier wie auch beim Mädchengymnasium, der Cyriakuskirche und allen anderen Bränden muss die herbeigeeilte Feuerwehr tatenlos zusehen. Nicht nur, dass die Wasserversorgung unterbrochen ist, auch die Löschteiche am Ehrenplatz und an der Neustraße sind leer. Die Masse der Explosionen erfolgt zwischen 21.15 und 21.30 Uhr. Das Woolworth-Haus an der Hansastraße erhält einen Volltreffer und ist in wenigen Augenblicken verschwunden. Bald ist die Innenstadt ein einziges Flammenmeer, aus dem das Kaufhaus Althoff (heute Karstadt) als eine unwirkliche, riesenhafte Fackel emporragt. Doch schon wenig später bricht das Gebäude unter tosendem Lärm zusammen; nur der Fahrstuhlschacht bleibt stehen. Zahlreiche weitere Häuser und Straßen werden ein Raub der Flammen. Das Waisenhaus neben der Martinskirche ist von einer Mine zerstört worden, wodurch Schwestern und Kinder im Keller eingeschlossen worden sind. Nach mühsamen Versuchen können sie unversehrt geborgen werden. Um 22.44 Uhr, nach 111 Minuten, ist der Bomberspuk vorbei. Zurück bleibt ein Inferno, das auch den Bottropern schlagartig klarmachte, was unter dem „“Totalen Krieg“, den Reichspropagandaminister Goebbels Ende Februar 1943 im Berliner Sportpalast unter dem frenetischen Beifall Zehntausender „proklamiert“ hatte, zu verstehen ist.
 
31. März 1943
 
Die Freiwillige Feuerwehr bestand aus 3 Löschgruppen und 3 Kraftspritzengruppen.
Von den 99 aktiven Angehörigen der Freiw. Feuerwehr sind 71 zur Wehrmacht bzw. zur Luftschutzpolizei eingebrufen. Die aktiven, nicht eiberufenen sind auf Grund besonderer Verfügungen als Reservekräfte zur Luftschutzpolizei erfasst und stehen zusätzlich in Katastrophenfällen zur Verfügung. Die Angehörigen der HJ.Feuerwehrschar gelangten zusätzlich bei den im Berichtsjahr gehabten Schadenfeuer durch feindl. Fliegereinwirkung zum Einsatz. Der starke Wechsel in der HJ-Feuerwehrschar infolge Einberufungen zur Wehrmacht und zum Reichsarbeitsdienst verhindert die Herausbildung einer Stammmannschaft innerhalb der HJ-Feuerwehrschar und bedingt einen ständigen Wechsel dieser jugendlichen Kräfte.
Zu den Ausbildungslehrgängen an der Feuerwehrschule der Prov. Westfalen wurden 2 zum Maschinistenlehrgang und 1 zum Unterführerlehrgang entsandt.
 
Die Berufsfeuerwehr bestand am 31. März 1943 aus 11 Personen und setzte sich wie folgt zusammen:
1 Brandingenieur, 1 Oberbrandmeister, 2 Brandmeister, 7 Feuerwehrmänner
 
Die Feuerwehr wurde im Berichtsjahr 1942/1943 156 mal in Anspruch genommen. Die Einsätze setzten sich wie folgt zusammen: 13 Großfeuer, 36 Mittelfeuer, 84 Kleinfeuer, 3 blinde Alarme, 12 böswillige Alarme und 17 Hilfeleistungen. Von 133 Bränden wurden 84 durch Feindeinwirkung verursacht. 1552 Kräfte der Feuerwehr gelangten zur friedens- und kriegsmäßiger Bekämpfung der Schadenfeuer zum Einsatz.
Außerdem wurden die Kräfte der Feuerwehr zu Löschhilfe nach Gladbeck und Essen eingesetzt. Bei Einsätze wurden durch feindl. Fliegereinwirkung verursacht.
 
1944 wird später ergänzt!
 
27. März 1945
Auf Befehl des Oberbürgermeisters musste Brandingenieur Breuer und 4 Feuerwehrmänner mit dem größten Teil der Fahrzeuge und Geräte und Kammerbestände der städtischen Feuerwehr Bottrop verlassen.
Zurück gebliebenen war der Oberbrandmeister Kuypers. Durch seine Anwesenheit konnten Plünderungen und Diebstähle, die an der Tagesordnung waren, verhindert werden.
Der zurückgelassene Bestand an Fahrzeugen und Geräten setzte sich wie folgt zusammen:
1 Löschfahrzeug mit eingebauter 2000-l/min-Pumpe (nicht einsatzbereit)
1 Mannschaftswagen mit eingebauter 1000-l/min-Pumpe
1 Anhängerpumpe 800 l/min
1 Rüstwagen
2 mech. Leitern mit Handbetrieb sowie Feuerlöschschläuche und –armaturen.
Kräfte standen nicht zur Verfügung, die Feuermeldeanlage und die Fernsprecher waren zerstört, so ein Feuerschutz nicht bestand.
 
12. April 1945
Auf Anordnung der Militärregierung wurde mit dem Wiederaufbau der städtischen Berufsfeuerwehr begonnen. Mit dieser Aufgabe wurde der Oberbrandmeister Kuypers betraut. Es erfolgten die ersten Neueinstellungen. Der Polizeioffizier der Militärregierung erschien täglich mehrere Male auf der Feuerwache, um Anweisungen zu geben oder sich über den Stand der Wiederaufbauarbeiten zu informieren. Auf seine Anweisung wurden der Feuerwehr 1000 kg Dieselkraftstoff von der Militärregierung zugeteilt.
Der Mannschaftswagen mit eingebauter 1000-l/min-Pumpe wurde bestückt und in alarmbereiten Zustand gebracht. Außerdem waren 5 Ukrainer, ehemalige Angehörige der 3. Feuerwehrbereitschaft der Luftschutzpolizei, die auf der Feuerwache Dienst versehen hatten, für einige Wochen als Arbeiter eingestellt worden.
Ein am 30. April 1945 ausgebrochenes Mittelfeuer wurde mit Erfolg bekämpft.
 
5. Mai 1945
Brandingenieur Breuer kehrte mit 3 Feuerwehrmännern nach Bottrop zurück. Diese nahmen ihren Dienst wieder auf.
 
Von den am 27. März 1945 mitgeführten Fahrzeugen wurden folgende zurückgebracht:
a)      Stadteigene
a.       1 DL/23
b.      1 LF/8
c.       1 Lautsprecheranhänger
d.      1 800-l/min-Anhängerpumpe
b)      Reichseigene
a.       1 LF/25
b.      1 LF/8
c.       1 S 4,5 (Schlauchkraftwagen)
d.      1 Sirenenwagen (ohne Sirene)
e.      1 PKW
f.        1 Krad
 
26. Mai 1945
Brandingenieur Breuer wurde von der Militärregierung die Leitung der städtischen Feuerwehr übertragen. Ein Feuerwehrmann mußte, da er von der Militärregierung als politisch nicht tragbar angesehen war, wieder entlassen werden.
 
Juni 1945
Das stadteigene LF 15 wurde durch Zufall in ausgeplünderten Zustand bei der städtischen Feuerwehr Essen gefunden. Das Fahrzeug wurde an die Feuerwehr Bottrop zurückgegeben.
Das in Warendorf zurückgelassene reichseigene LF/25 wurde nach Bottrop geholt, repariert und durch Vermittlung der Provinzial-Feuerwehrverwaltung gegen ein ehemaliges reichseigenes TLF/15 eingetauscht.
Durch die Übernahme der reichseigenen Fahrzeuge wurden die städtischen Feuerwehrfahrzeuge 1 LF 20, 1 LF 10 und 2 Gerätewagen überflüssig und wurden daher verkauft.
 
 

 

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